Eine wunderbar erzählendes Zeitdokument über die Unwiderbringbarkeit der Geschichte.

„Denn nur allein der Mensch vermag das Unmögliche und kann dem Augenblick Dauer verleihen.“ Goethe

„The last day of old China“

Der lange Marsch: 1988-1993 ist eine lebhafte fotografische Auseinandersetzung mit der chinesischen Gesellschaft und ihrer Kultur kurz nach der Ära Mao Zedong, ganz zu Beginn der Reform- und Öffnungspolitik unter Deng Xiaoping. Eine bildstarke Erzählung mit aussergewöhnlich emotionaler Tiefe. Gewidmet den Landschaften, der Kultur und insbesondere den einfachen Menschen, die das Riesenreich damals gestalteten, prägten und formten. Sie gewährt Einblicke durch ein Zeitfenster, dass nur ganz kurz offen stand. Wo man in China für einen Augenblick lang an Reformen, Öffnung und an Demokratisierung glaubte. Dieses photographische Langzeit-Projekt erzählt aber auch von diesem damals noch weitgehend abgeschotteten Agrarstaat, von dem uns aus jener Zeit bisher noch kaum jemand berichtet hat und bei uns im Westen damals auch kaum wahrgenommen wurde. Einem Land, das dann aber äusserst radikal einer gewaltigen Transformation unterzogen und so heute zu einem der mächtigsten globalen Playern wurde.

Eine bewegende, bunte Erzählung, die uns infiziert und uns vielleicht nie wieder los lässt. Mit einer Bildsprache die jede und jeder von uns, unabhängig von Kultur und Sprache sofort versteht.

Hier erzählt ein Dokumentarist der Zeitgeschichte vom echten Leben, von echten Menschen, von echten Gegebenheiten und von echten Landschaften, von der Poesie des Analogen, des Wahrhaftigen und des Universellen.

Eine wunderbar faszinierende Wiederentdeckung des Analogen.

Berufen, die handwerkliche Tradition klassischer Photographie lebendig zu halten. Gerade deshalb überraschend frisch, neu und innovativ.

Voll und ganz der humanistischen Leidenschaft und dem Engagement der Kunst verpflichtet. Dem menschlichen Dasein, dem gesellschaftlichen Miteinander, den vielfältigen Kulturen, der Natur, unserer Basis und ureigensten Existenzgrundlage.

Ein unermüdlicher Beobachter, Seher und Dokumentarist lebendiger Zeitgeschichte.